Tag 5: Fulda Challenge 2011
Der Polarkreis liegt hinter den Athleten der Fulda Challenge. Auf dem Dempster Highway, einer der gefährlichsten Straßen der Welt, führte sie der arktische Zehnkampf bis in die „North West Territories“ nach Inuvik.
Auf dem Weg in eine der nördlichsten Gemeinden Kanadas wartet auch schon die achte Disziplin der Fulda Challenge auf die Teilnehmer. Dabei hängen die Athleten wortwörtlich in den Seilen: In einem Gurt eingespannt müssen die Teilnehmer das Wettbewerbsfahrzeug, den Volkswagen Touareg mit bloßer Körperkraft über eine Eisbrücke des McKenzie Rivers ziehen. Das klingt nach einer machbaren Aufgabe. Doch der Volkswagen wiegt bepackt mit der polaren Ausrüstung rund 2,4 Tonnen.
Das zweite Event des Tages wartete schon auf die arktischen Zehnkämpfer. Bei mehr als 40 Grad minus müssen sie ihr eigenes Nachtlager erschaffen. Denn geschlafen wird in „Quinzees“. Die Schneehöhlen geben Schutz vor der arktischen Kälte, denn in ihrem Inneren beträgt die Innentemperatur konstant vergleichweise milde minus 15 Grad.